FREMDHEIT – GEWALT – RECHT

Eine „Germanistische Institutspartnerschaft“ mit unserem östlichen Nachbarn kann und soll nicht von der wechselvollen deutsch-polnischen Geschichte absehen. Anknüpfend an bestehende Forschungsschwerpunkte in der Germanistik (Altgermanistik, germanistische und komparatistische Literaturwissenschaft, Linguistik, DaF in Verbindung mit der Sprechwissenschaft) haben wir die GIP-Kooperation zwischen der Germanistik der UAM und Halle programmatisch auf die drei genannten Schlüsselwörter hin fokussiert.

GEPLANTE AKTIVITÄTEN

GIP Halle - Poznań

2017-2019

WEITERLESEN

ZIELSETZUNG

FREMDHEIT - GEWALT - RECHT

Fremdheit

Die deutsch-polnischen Beziehungen waren jahrhundertelang vor allem durch wechselseitige FREMDHEIT geprägt – wenn auch aufgrund der polnischen Teilungen durch eine unterschiedliche Ausprägung.

Gewalt

GEWALT charakterisiert vor allem die Okkupation Polens während des II. Weltkriegs und die damit verbundene Unterdrückung. Vergessen werden darf aber auch nicht die als Gewalt empfundene Vertreibung und die Abtretung der deutschen Ostgebiete in dem neuen von Stalin befohlenen Zuschnitt Polens sowie die Selbstbefreiung von der kommunistischen Herrschaft 1989 (das Aussterben der deutschen dialektalen Sprachinseln, z.B. Alznerisch, Waldenburgisch…).

Recht

RECHT steht schließlich als gemeinsam verpflichtende Maxime für das aktuelle Verhältnis der beiden Völker in einem zusammenwachsenden Europa.

Germanistische
Institutspartnerschaft

HALLE - POZNAŃ

ÜBER PROJEKT

GIP HALLE - POZNAŃ

AKTIVITÄTEN

MARTIN-LUTHER-UNIVERSITÄT

HALLE-WITTENBERG

Germanistisches Institut

Sprachwissenschaft

Luisenstraße 2, 06099 Halle (Saale)

Tel.: 0345 /55 23 603 oder 55 23 601 (Sekretariat) Fax: 0345 /55 27 107

 

UNSERE PARTNER